Die Toscana ist genau das, was man sich unter bella Italia vorstellt. Malerische Landschaften, herzliche Gastfreundschaft und oh wow – das Essen!

Als Halbitalienerin habe ich schon viel vom Stiefel (und den Inseln) bereisen dürfen und obwohl ich gerne Neues entdecke und Abwechslung liebe – ein Sommerurlaub in der Toscana ist ein regelmäßiges Muss in meiner Reiseplanung. Und zwar deshalb:

Die Landschaft

Bei jeder Anreise bleibt mir noch immer der Atem weg. Die Landschaft sieht aus wie gemalt. Sanfte Hügel und zypressengesäumte Straßen lenken den Blick auf wunderschöne Anwesen und in jedes landestypische Haus aus Naturstein möchte man am liebsten sofort einziehen. Um möglichst viel zu sehen, empfiehlt es sich, mit dem Auto anzureisen. So kann man auch einfach mal in eine beliebige Richtung losfahren, auf kleinen Straßen Weinberge erkunden und sich in einem versteckten kleinen Restaurant die beste Pasta servieren lassen, die man je gegessen hat. Mein liebstes Fotomotiv sind Zypressen-Alleen, die je nach Tageszeit aussehen wie unendlich lange Treppenaufgänge.

Die Landschaft

Wer im Toscana-Urlaub nicht auf einen Kulturexkurs verzichten möchte, macht am besten einen Tagesausflug in eine größere Stadt. Ich empfehle dafür besonders Siena und Lucca. Die Stadt Siena ist bekannt für den Palio – die berühmten Pferderennen, die hier jedes Jahr im Sommer stattfinden. Ein Besuch lohnt aber auch wegen ihrer verwinkelten Altstadt, die sich in Kreisen um den Dom und die Piazza del Campo erstreckt. Der Dom aus dem 13. Jahrhundert ist das Herzstück Sienas und damit auch die Hauptanlaufstelle für Touristen. Für ein Foto ohne viel Trubel muss man schon früh aufstehen, aber es lohnt sich, denn mit seiner aufwändigen Fassade aus weißem und schwarzem Marmor ist der Dom schon ein besonders schönes Werk der gotischen Architektur in Italien.

Die beste Aussicht hat man vom Torre del Mangia, dem 102 m hohen Glockenturm des Rathauses der Stadt – dem Palazzo Pubblico. Der Aufstieg ist zwar anstrengend, aber man wird mit einer wunderbaren Sicht über die Altstadt und den Dom belohnt. Den Rest des Tages verbringt man am besten mit Erkundungstouren durch die schmalen Gassen und Zwischenstopps in Cafés, Eisdielen oder kleinen Trattorien.

Die für mich bisher schönste Stadt der Toscana ist Lucca. Umgeben von einem imposanten Wall macht die Altstadt schon von weitem Eindruck. Diese Stadtmauer ist rund 4 km lang und so breit, dass man die Stadt darauf mit einer Kutsche umfahren kann. Geht aber auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Auch hier findet man sich in einer Altstadt voller historischer Gebäude (vor allem Kirchen) und malerischer Gassen wieder. Eine gute erste Anlaufstelle ist die Kirche San Michele in Foro, deren Fassade man sich stundenlang anschauen kann und immer neue Details entdeckt. Die umliegende Piazza San Michele bietet allerlei italienische Leckereien und man kann gut gestärkt weiterziehen – zum Beispiel zur Piazza dell’Anfitatro, einem ovalen Platz, der von vielen gelben und orangen Häusern gesäumt ist. Die ovale Form entstammt dem römischen Amphitheater, auf dessen Ruinen der Platz steht. In der Mitte laden zahlreiche Restaurants zum Verweilen ein. Mein Highlight der Stadt war der Torre Giungi. Wieder ein anstrengender Aufstieg, aber einmal oben, erwartet einen der höchste Garten der Stadt. Auf der Aussichtsplattform stehen Eichen und natürlich hat man auch hier einen fantastischen Blick über die Stadt.

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